Große Skepsis gegenüber gesonderter Blogger-Ethik

„Ein Ehren- und Verhaltenskodex speziell für Blogger als Pendant zu den publizistischen Grundsätzen des Deutschen Presseratss
wird von vielen Bloggern und Forschern hierzulande skeptisch gesehen.
„Blogs sind groß geworden, weil es keine Regelungen gab“, betonte der
Journalschreiber Don Dahlmann auf der Konferenz re:publica
in Berlin. Wenn in den meist von subjektiven Meinungsäußerungen
gekennzeichneten Weblogs nicht bewusst die Prinzipien der klassischen
Berichterstattung gebrochen worden wären, hätten diese keinen kreativen
Mehrwert entfaltet. Auch für den Konstanzer Informationswissenschaftler
Rainer Kuhlen bietet das Netz die Chance, dass sich etwa im Bereich der
öffentlichen Begleitung aktueller Ereignisse neue Gepflogenheiten und
Normen entwickeln. Es wäre daher kontraproduktiv, Weblogs mit
traditionellen Sanktionen überziehen zu wollen.


Seit Tagen kocht in der Blogosphäre der Streit über eine Art
Blogiquette hoch, eine Selbstverpflichtung der freien Web-Kommentatoren
über die allgemeine Netiquette hinaus….“

http://www.heise.de/newsticker/meldung/88125

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